Kelly Moore Bag “Songbird”

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Meine Eltern haben mir zu Weihnachten die Kelly Moore Bag “Songbird” geschenkt.

Die Songbird ist eine mittelgroße (37 x 28 x 13cm) Kameratasche, die über eine ungewöhnliche Anzahl an Kleinkram-Taschen verfügt. Perfekt für mich. Genug Platz für Speicherkarten, Visitenkarten, Handy, Geld, Akkus und Kaugummis – alles perfekt sortiert und griffbereit.

Momentan trage ich das gute Stück als Alltags-Schultertasche mit mir durch die Gegend. Denn durch die herausnehmbare Innentasche, die gut gepolstert dafür sorgt, dass meinem Equipment kein Unheil geschieht, ist es jederzeit möglich, die Songbird auch als “Nicht-Fototasche” zu verwenden. Beigelegt ist übrigens auch ein langer Gurt, mit dem sie quer getragen werden kann.

Gearbeitet ist die Tasche aus sehr hochwertigem und robustem Kunstleder – kein Müllmaterial, dem man sofort ansieht, dass es nicht echt ist.

Ich bin großer Fan von Fototaschen, denen man nicht ansieht, dass sie Fototaschen sind. Ich fühle mich deutlich wohler, wenn nicht jeder direkt erahnen kann, dass ich Equipment im Wert von über 2000€ mit mir herumschleppe – darüber darf ich selbst gar nicht richtig nachdenken. Aber die Kamera zu Hause zu lassen, nur weil sie teuer war, erfüllt irgendwie auch nicht wirklich den Sinn.

Hier in Deutschland erhaltet ihr die Songbird in den drei Farben Braun, Schwarz und Blau für 184€ im Photoqueen-Onlineshop.

In was für einer Tasche transportiert ihr eure Kamera? :-) Ich freue mich auf eure Kommentare!

Meine neue Obsession: Body Combat

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Ich bin eine Couch Potato. Ich würde für gewöhnlich nicht mal laufen, wenn die hirnhungrigen Zombies aus The Walking Dead hinter mir her wären.

Aber seit 6 Wochen ist alles anders – und es fühlt sich verdammt gut an!
Aus irgendeiner Fitness-Laune heraus habe ich die Suchmaschine angeschmissen und nach Sportkursen gesucht. Relativ schnell bin ich auf die Kurse von Les Mills aufmerksam geworden, die in vielen Studios angeboten werden. Neben Body Pump (Cardio Langhanteltraining) und Body Balance (Yoga) bin ich auch auf Body Combat gestoßen.
Auf der Les Mills Internetseite wird Body Combat so beschrieben:

BODYCOMBAT® ist das machtvolle Cardio-Workout, das Dich komplett entfesselt. Das absolut energiegeladene Programm ist inspiriert durch Martial-Arts und hat seine Wurzeln in vielen Disziplinen, wie Karate, Kickboxen, Taekwondo, Tai Chi und Muay Thai. Du wirst Treffer setzen, punchen, kicken und Katas ausführen. Zerschlage kraftvoll Kalorien und erlebe eine neue Art von Cardio-Fitness.

Das Ganze hörte sich in meinen Ohren relativ ungewöhnlich an, und weil ich gern Neues ausprobiere, habe ich einige Tage später gleich mal in eine Stunde “hineingeschnuppert”. Ein Kurs hat eine Dauer von 60 Minuten und besteht aus Choreografien zu verschiedenen Liedern. Kurz vor dem Cool Down kommt noch ein kurzes Krafttraining mit Crunches und Liegestütz (die ich jetzt auch endlich schaffe).

In der ersten Stunde dachte ich wirklich, dass ich jeden Moment kollabiere. Ernsthaft.
Ich war noch nie so durchgeschwitzt – und das schon nach dem Warm Up. Trotz der Angst, im nächsten Moment den Boden zu küssen, habe ich mich gleich beim ersten Mal unglaublich in Body Combat verliebt. Seitdem gehe ich 2 Mal die Woche hin und bin sogar so motiviert, dass ich auch an fast allen anderen Tagen Sport (Cardio oder Kraft) mache. Wer hätte gedacht, dass ich jemals Freude daran haben werde, mich mit einer Langhantelstange und Kniebeugen an meine Grenzen zu bringen? Ich jedenfalls nicht.

Für gewöhnlich sahen meine Jetzt-Werde-Ich-Endlich-Fit-Versuche so aus, dass ich mir vornahm, jeden Tag auf den Crosser zu gehen und es spätestens nach 2 Wochen abbrach, weil es mir einfach keinen Spaß machte.

Momentan freue ich mich jeden Tag darauf, mich beim Sport auszupowern und merke ganz deutlich, was für einen positiven Effekt das Ganze auf mich hat. Meine Rückenschmerzen haben sich verabschiedet und ich merke mit jedem Mal, wie meine Ausdauer und Kraft sich verbessern. Ich glaube, ich war noch nie so ausgeglichen und zufrieden.

Broken Age | Ein erster Eindruck

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Für den ein oder anderen bin ich für ein Mädchen vermutlich etwas zu nerdig geraten.

Ich werfe mit Codeschnipseln um mich, war im Informatikunterricht immer der Überflieger und (wie sollte es anders sein) habe mir schon die ein oder andere Nacht mit Zocken vertrieben. Rollenspiele a la Final Fantasy und Adventures wie Monkey Island waren dabei schon immer meine Favoriten. Wer von euch Guybrush Threepwood nicht kennt, hat definitiv etwas Überlebenswichtiges verpasst und sollte es sofort nachholen.

Ende Januar hat Tim Schafer, der Entwickler von Day of the Tentacle und Grim Fandango (kennt ihr nicht? Schreibt’s auf die To-Do Liste!), ein neues Point n’ Click Adventure herausgebracht. Da er zu Beginn keinen Herausgeber finden konnte, hat er eine Kickstarter Kampagne ins Leben gerufen, über die er eine Spendensumme von 3,3 Millionen Dollar zusammentrieb.

Die Story des Spiels ist ziemlich eigenartig, hat aber in jedem Fall eine Menge Charme. Anfangs hat man die Wahl, welchen der zwei Charaktere man zuerst spielen möchte: ein Mädchen (Vella), das in der Natur an einem Baum sitzt oder einen Jungen (Shay), der scheinbar in einem Raumschiff auf seinem Bett sitzt.

Ich habe mich für das Mädchen entschieden. Sie lebt mit ihrer Familie in “Zuckerdosendorf”. Nach den ersten verwirrenden Minuten Spielzeit wird klar, dass die hübsche Vella beim “Maidenmahl” dem alle paar Jahre wiederkehrenden Monster Mog Chothra zum Fraß vorgeworfen werden soll. Im Gegensatz zu ihrer Familie und den anderen 4 Maiden ist Vella nicht ganz so sehr davon überzeugt, dass es eine Ehre ist, als Monsterfutter zu enden, um das Dorf zu retten.

Es ist jederzeit möglich, zwischen den beiden Geschichten hin und her zu schalten. Nachdem ich ca. 2 Stunden mit der Dame aus Zuckerdosendorf gespielt habe, habe ich auch einmal geschaut, was bei Shay so los ist.

Shay lebt mit seinem überfürsorglichen Mutter-Computer in einem Raumschiff. Tag für Tag wird er verwöhnt und in Watte gepackt. Seine Abenteuer bestehen beispielsweise darin, kleine Wesen aus Eiscreme-Lawinen zu befreien (nom nom). Sein Alltag langweilt ihn und natürlich würde er viel lieber richtige Abenteuer erleben und die Welt entdecken.

Insgesamt ist Broken Age ein wirklich fesselndes Adventure. Die Rätsel sind teilweise zwar sehr leicht zu lösen, aber der wunderschöne Papercut Stil und der Humor der teils abstrusen Dialoge macht alles wieder wett. Anspielen lohnt sich auf jeden Fall.

Und das Schönste: Gibts auch für’n Mac. :) (Auf Steam)